Schützenkönige des Schützenverein Meine e. V.

1937 Hermann Brandes
1938 Wilhelm Jäger
1939 Willi Broistetd
1950 Willi Lüsmann
1951 Werner Dohrendorf
1952 Hans.H. Broistedt
1953 Richard Bosse
1954 Ernst Köhler
1955 Carl-Ferdinand Schulze Berger
1956 Heinrich Wehmann
1957 Martin Schmidt
1958 Martin Schmidt
1959 Willi Lüsmann
1960 Albert Behlendorf
1961 Heinrich Hambrock
1962 Heinrich Hambrock
1963 Ernst Cordes
1964 Ernst Calberlah
1965 Heinrich Rinkel
1966 Siegfried Krause
1967 Hermann Möhle
1968 Albert Gaus
1969 Hartmut Krause

1970 Walter Eggers
1971 Horst-Siegfried Joop
1972 Heinz Köther
1973 Dieter Wiegand
1974 Rudolf Nawroth
1975 Heinrich Tietge
1976 Hans-Günther Brand
1977 Dr. Hans-Dieter Martin
1978 Albert Behlendorf
1979 Wolfhard Rudolf
1980 Dr. Ludwig Kirschke
1981 Henning Meier
1982 Manfred Boschatzky
1983 Hermann Utpadel
1984 Gerhard Kahle
1985 Bernd Skibbe
1986 Jürgen Waßmann
1987 Joachim Kunze
1988 Bernd Hauer
1989 Hartmut Krause
1990 Götz Calberlah
1991 Uwe Kollay
1992 Torsten Brasche

1993 Dr. Hartmut Heller
1994 Peter Schulze
1995 Hans-Wilhelm Hinze
1996 Horst Haase
1997 Joachim Kunze
1998 Hans-Günther Bollmohr
1999 Götz Calberlah
2000 Harald Wenzel
2001 Theo Eggers jun.
2002 Peter Hauer
2003 Hanns-Michael Müller
2004 Jörg Lüders
2005 Helmut Nieswandt
2006 Markus Wilke
2007 Markus Wilke
2008 Tobias Prüser
2009 Stefan Müller
2010 Frank Pohlner
2011 Harald Hirt
2012 Andreas Krökel
2013 Andreas Leese
2014 Martin Brandt
2015 Matthias Traxler
2016 Eberhard Wiegand
2017 Karsten Krause

Die Geschichte vom Eichenpflanzen der Großen Könige

nach dem Motto: Unsere Scheiben, unsere Eichen, stolz darauf empor wir sehen!

Anfang der 1980er Jahre empfahl Oberkreisdirektor Dr. Lemke in einem Rundschreiben allen Schützenvereinen im Landkreis Gifhorn, eine in Niedersachsen verbreitete Tradition, dass die jeweiligen Schützenkönige Eichen pflanzen, wieder aufzunehmen oder neu einzuführen. Der Vorstand des Schützenvereins befürwortete diese Brauchtumspflege sofort und gab die Empfehlung an die Gruppe der Exmajestäten weiter. Diese nahm die Empfehlung mit Freude auf. Die Samtgemeinde Papenteich stellte für das Pflanzen der Eichen die Fläche am Schulzentrum (heute: Gymnasium) am Wiesenweg zur Verfügung.

Alle seinerzeitigen Exmajestäten, zum Teil auch Familienangehörige der verstorbenen ehemaligen Schützenkönige, beteiligten sich in den 80iger Jahren an dem Aufbau des Eichenhains. Die feierliche Einweihung fand dann am 17. Oktober 1987 mit der Enthüllung einer überdachten Tafel „Eichenhain 1987“ statt.

Nachdem in den darauffolgenden Jahren fast 40 Eichen dort gepflanzt worden waren, erschöpfte sich der Platz und eine intensive Suche nach einem neuen Areal für unsere Eichen setzte, auch mit Unterstützung der Gemeinde, ein.

Die Eichen haben sich prächtig entwickelt und laden Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums ein, in den Pausen im Schatten der Baumkronen „zu lustwandeln“.

Eine Zwischenlösung fand sich auf dem Schulhof der Grundschule „Am Zellberg“. Hier wurden am 10. November 1996 vier Eichen gepflanzt. Die Suche nach einer für viele Jahre zu nutzenden Fläche hielt weiter an.

Eine Idee, im Zuge der Neugestaltung der Ortsmitte Meine auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik eine Fläche zu bekommen, musste begraben werden.

Doch dann bot die Gemeinde Meine im Baugebiet „Marsbruch II“ das ihr gehörende sogenannte Grabeland, gelegen zwischen dem Baugebiet und den Bahnschienen, als Fläche für den neuen Eichenhain an.

Nach Begutachtung der Fläche durch die Exmajestäten und Regulierungs- und Planungsarbeiten seitens der Gemeinde konnten am 27. Oktober 2000 die ersten vier Eichen gepflanzt werden. Zur dauerhaften Dokumentation stiftete Exmajestät Heinrich Tietge einen Findling, der mit der Inschrift „Eichenhain der Exmajestäten – Schützenverein Meine – Oktober 2000“ versehen, dort einen würdigen Platz erhielt und am 22. April 2001 im Rahmen einer Pflanzaktion feierlich enthüllt wurde.

Zur Abrundung des Gesamtbildes stellten die Exmajestäten noch eine wunderschöne Parkbank dazu, um Spaziergängern eine Verschnaufpause zu ermöglichen. Weiter ziert das Gesamtareal eine gepflegte Buchenhecke als Einfassung und zwei gestiftete Säuleneichen ergänzen den Gesamteindruck.

Es steht nunmehr einige Jahre genügend Fläche zur Aufrechterhaltung alten Brauchtums zur Verfügung. Der damalige Bürgermeister Hans-Georg Reinemann hat bei der Einweihung des ersten Eichenhains am Wiesenweg ein Zitat beigetragen, das auch für den Hain „Marsbruch II“ gelten soll:

„Pflanz` einen Baum, kannst auch nicht ahnen, wer einst in seinem Schatten tanzt.

Bedenke doch, es haben Deine Ahnen, ehe sie Dich gekannt für Dich gepflanzt.“

Inzwischen haben 21 Eichen ihren Platz gefunden. Das Gesamtgelände an der Bahn ist sehr gepflegt und bietet sich in seiner parkähnlichen Gestaltung durchaus als Naherholungsgebiet für Spaziergänge an.

Wir sind stolz darauf.

Walter Eggers (Majestät 1970 und ehem. Sprecher der Exmajestäten 1989 – 2000)

Meine, im November 2017